Was ist Camera Tracking?

Eine viel genutzte  Technik in der Filmindustrie ist das Camera Tracking oder generell das Motion Tracking.

Dabei wir die Bewegung der Kamera (oder eines Gegenstands) auf Kamera nachverfolgt, rüchberechnet und dann kann entweder etwas neues in die Aufnahme eingefügt werden oder das Objekt durch ein anderes ersetzt werden. Das geht natürlich mit ultrateueren Profi Filmstudiotools, aber auch mit der Open-ource-Freeware Blender.

Mit dieser habe ich folgendes kreiert:

Komplette Renderzeit 20-24h auf meiner GeForce GT 840M.

Das Drachenmodel ist von 3dhaupt/Dennis Haupt, die Sounds habe ich von Freesound.

Bis auf die Renderzeit war dieses Projekt kein großer Aufwand (~2h mit allem drum und dran).

Und jetzt komme ich schon zum eigentlichen Punkt, den ich in diesem Blogpost ansprechen wollte:

Und zwar habe ich mir so eher die Philosophische Frage gestellt, was könnte ein professioneller Grafikdesigner alles mit diesem Mittel anstellen. Kann Bild überhaupt noch als zuverlässige Quelle angenommen werden?
Ich meine: Inzwischen leider Nein. Es ist immernoch so, dass man oft Fehler finden kann (ich hab nen kleinen Schattenfehler gemacht, wer ihn findet, kann sich gerne mal in den Kommentaren melden), trotzdem ist zumindest für den normalen Beobachter oder Konsumenten heutzutage einfach nicht mehr nachvollziehbar, ob das Bild der realität entspricht oder nicht.

Versteht mich nicht falsch, ich will hier niemanden beschuldigen, es ist auch gar niemand schuld an diesem Umstand.
Und trotzdem beängstigt mich dieser.

Vor kurzem ist ein reddit-User in die Medien gekommen, weil er Gesichter von Prominenten Personen (/Frauen) auf Die von Pornodarstellerinnen gemappt hat (einfach mal deepfakes googlen). Und auch dieser Blogpost ist mal wieder ein Beweis dafür, dass Bild und Bewegtbild leider nicht mehr verlässlich sind.

Also denkt mal nach, wenn ihr was im Netz seht.

Lukas Schulz

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